Die Projekte

Team - Projekte – Räume

Arbeitstherapie-Projekt 2013. „Am Ende bin ich froh, dass es geschafft ist!“*

„Ich bin genervt und kaputt!“*

„Wir haben die ganze Zeit bei 30°C nur Steine geschleppt!“*

„Es hat Spaß gemacht!“*

„Ich bin stolz auf das Ergebnis!“*

So verschieden waren die Aussagen, die wir am Ende eines Arbeitstages hören konnten.

Wir – das ist der Mittelkurs Ergotherapie, 19 Schülerinnen der Klasse Pamoja unter Anleitung von Britta Ahlborn.

Arbeitstag – gemeint ist die Arbeit an den diesjährigen Arbeitstherapie-Projekten.

An fünf verschiedenen Projekten konnten wir, meist in Vierer- oder Fünfer-Gruppen, Kreativität und Ideen entwickeln, vorplanen, planen, nachplanen, Holz zusägen, Erde wegschaufeln und Wasser ausschöpfen bis zur Entkräftung, Bohrer abbrechen, uns mit Hammer, Feile und ähnlichem die Finger verletzen, fluchen, diskutieren, Vorabplanungen umsetzen oder komplett verwerfen, die – gefühlt wochenlange, sehr umfangreiche – schriftliche Abschlussdokumentation zum Teufel wünschen – und am Ende erleichtert und trotz allem ziemlich stolz auf die fertigen Projekte blicken.

Die Projekte? Das wären:

  • zwei Vogelhäuschen und ein therapeutisches Schraubenpuzzle für eine Praxis
  • zwei Windsäcke aus Fahnenstoff, ein Abschiedsgeschenk für eine Lehrerin
  • ein Klangspiel aus Holz, für das 2,50 m lange Baumstämme ohne Hausmeister Udos Hilfe umhergewuchtet wurden
  • ein aufwendig renovierter Sensipfad, der nach einiger zusätzlicher Arbeit in den Abendstunden sogar einer TÜV-Prüfung standhalten würde

und

  • ein Insektenhotel, an dessen Außengehäuse sich tatsächlich schon einige schwarze Maden verirrt haben.

Bestaunt und benutzt werden können alle Ergebnisse, außer Windsack und Schraubenpuzzle, auf dem Schulgelände Schwarzerden.

* Zitate einzelner Schülerinnen

Text: Redaktionsteam der Klasse                                                                           Mehr Bilder

 

Arbeitstherapieprojekt 2009: Wir stechen barfuß in See

„Kinder entdecken die Natur neu“, so lautete das Motto des diesjährigen Projekts des Mittelkurses „Lavia“ der Ergotherapieschule Schwarzerden. Den Naturspielplatz der Kinder- und Jugendgruppe „Quellenkinder“ in Hettenhausen bereicherte die Klasse um einen Sandkasten in Form eines Schiffes und um einen Barfußfühlpfad, die beide Anfang Juli im Beisein von Gemeindevertretern an die Gruppenleiterin Elvira Nix übergeben wurden. „Das macht Spaß“, lautete einhellig die Meinung der Quellenkinder, nachdem sie den Barfußpfad ausgiebig erprobt und die selbst gestaltete Flagge am Mast des Sandkastens gehisst hatten.

„Ohne die Eigeninitiative der Schülerinnen und Schüler wäre dieser Spielplatz nur ein halbes Projekt!“, mit diesen Worten sprachen Gersfelds Bürgermeisterin Margit Trittin und Ortsvorsteher Erwin Müller der Ergotherapieklasse ihren Dank aus. „Die Erweiterung des Spielplatzes bietet den Kindern einen natürlichen Raum zur Freizeitgestaltung“, ergänzte Elvira Nix.

Für die angehenden Ergotherapeuten gehören Projekte dieser Art zur Ausbildung. Sie dienen der Selbsterfahrung und Praxiserprobung in relevanten Therapiezielen wie Arbeitsmotivation, Teamfähigkeit, Kooperation und Schulung instrumenteller Fertigkeiten, die unter anderem in der Sucht- und Drogenhilfe, in der Psychiatrie und in Werkstätten für behinderte Menschen bedeutsam sind.

Für die Klasse dankte Sabina Scheuring dem betreuenden Lehrer Georg Keller, dem Hausmeister der Schule Schwarzerden Udo Reinhardt und den Sponsoren Heil Bau GmbH, Schreinerei Kirchner, Steffen Leimbach, Helmar Scheuring, der Forstverwaltung Gersfeld und dem Globus Baumarkt.

Rechts vorne im Bild: Gersfelds Bürgermeisterin Margit Trittin und Gruppenleiterin Elvira Nix

Pressetext vom Redaktionsteam der Klasse

 

 

 

Arbeitstherapieprojekt 2008: Ein Beitrag zum entstehenden Quellenkinder-Paradies

Die Pressemitteilung des Redaktions-Teams der Klasse:

 

Sitzgruppe und Feuerstelle für ein Quellenkinder-Paradies

 

„Wir wünschen den Kindern und Jugendlichen viel Spaß bei der Benutzung und Erprobung ihres neuen Treffpunktes!“

Mit diesen Worten übergaben 14 angehende Ergotherapeutinnen der Schule Schwarzerden zur großen Freude der Kinder- und Jugendgruppe „Quellenkinder“ und ihrer Leiterin Elvira Nix im Beisein des Ortsvorstehers Erwin Müller mehrere Sitzelemente aus Holz, eine Sitzgruppe mit Tisch und Bänken sowie eine gemauerte Feuerstelle zum Grillen und Picknicken für einen naturnahen Treff- und Spielort oberhalb von Gersfeld-Hettenhausen. Bei Saft und Kuchen eingeweiht wurde auch die mit einer Flusslandschaft bunt bemalte Eingangstür zum Quellenkinder-Paradies.

All dies hatte die Klasse „Soleya“ (2007 – 2009) als frei gewähltes und durch den Fachlehrer Georg Keller begleitetes Arbeitstherapieprojekt geplant, dann in 32 Unterrichtsstunden angefertigt und auf dem Gelände installiert. Solche Projekte gehören zur praxisorientierten Ausbildung im zweiten Ausbildungsjahr der Ergotherapieschule und können in ähnlicher Form später in den Arbeitsfeldern der Sucht- und Drogenhilfe, der Psychiatrie oder in Werkstätten für behinderte Menschen gemeinsam mit den Klienten geplant und verwirklicht werden. Therapeutisch eingesetzt können damit wichtige therapeutische Ziele erreicht werden wie z.B. die Förderung von Teamfähigkeit, Arbeitsmotivation, Kooperation, handwerklichen Fertigkeiten und Ausdauer. Die Schülerinnen selbst hatten Gelegenheit, bisher erlernte Handwerkstechniken einschließlich der Zeit-, Arbeits- und Kostenplanung in einem größeren Projekt anzuwenden und zu erproben. „Wir haben mit viel Spaß und Freude einen großen Schritt in unsere spätere Berufspraxis gemacht“, sagt Lena Bornmann für die Klasse, „und konnten überdies auch noch den Kindern aus Hettenhausen eine Freude bereiten.“

Gepflegt und renoviert wurden auch die bereits auf dem Schulgelände vorhandenen Projekte aus früheren Jahren wie die Plattformschaukel, die Schutzhütte und der Sensorikpfad.

Durch Preisnachlässe und durch Material haben Kachelofen- und Kaminbau Schmitt und Partner aus Ebersberg, der Fuldaer Praktiker-Baumarkt sowie die Zimmerei und das Sägewerk Stork in Antrifttal-Vockenrod das Projekt großzügig unterstützt.

 

 

 

Arbeitstherapieprojekt 2007: Freiland-Mensch-Ärgere-Dich-Nicht

Das Redaktionsteam der Klasse berichtet für die Presse:

Neues Freiland Mensch-Ärgere-Dich-Nicht

Gersfeld – Jetzt geht es erst richtig „rund“! Im Rahmen eines Arbeitstherapie-Projektes gestalteten die 16 Schüler der Ergotherapieklasse „Elmaha“ (2005-2008) der Schule und Rhön-Akademie Schwarzerden in Gersfeld ein Freiland Mensch-Ärgere-Dich-Nicht-Spiel. Mit viel Freude, aber nicht nur zum Spaß.

Denn in der späteren Berufspraxis können solche Arbeitstherapie-Projekte mit Klienten aus den Bereichen der Sucht- und Drogenhilfe, der Psychiatrie, des Strafvollzuges und in ähnlicher Form auch in Werkstätten für behinderte Menschen durchgeführt werden. Projekte dieser Art fördern in erster Linie das Erreichen so wichtiger therapeutischer Ziele wie Arbeitsmotivation, Teamfähigkeit, Ausdauer, Kooperation und instrumentelle Fertigkeiten. Die Schüler selbst hatten darüber hinaus Gelegenheit, weitere Erfahrungen in Zeit- und Kostenplanung, ergonomischer Technikanalyse und in der Projektdokumentation zu sammeln.

In insgesamt 32 Unterrichtsstunden entstand nicht nur das Spiel, das alle Schüler und Seminarteilnehmer der Rhön-Akademie ebenso wie Besucher zum Mitmachen einlädt. Auch Projekte der vergangenen Jahre wie der Sensorikpfad, ein Tiefseilelement sowie Sitz- und Rastplätze wurden gepflegt und instand gesetzt. Anlass für den betreuenden Lehrer Georg Keller, der Klasse ein großes Lob auszusprechen.

Die Klasse dankt dem Globus-Baumarkt in Petersberg, der großzügig 75 Betonplatten sponserte, sowie der Firma Karn aus Schlitz für das Stahlrohr, das für die Instandsetzung eines Tiefseilelements verwendet wurde.

 

Arbeitstherapieprojekt 2006: Eine Schutzhütte für Naturfreunde und eine Kugelskulptur bereichern das weitläufige und gern besuchte Gelände der Schule und Rhön-Akademie Schwarzerden

Aus der Pressemitteilung der Thaleias (Ergotherapie 2004 – 2007):

Ergotherapieschüler errichten Schutzhütte für Naturfreunde

Eine Schutzhütte für Spaziergänger und Radwanderer weihte der Mittelkurs 2004 – 2007 der Ergotherapieschule auf dem weitläufigen und gern besuchten Gelände der Schule und Rhön-Akademie Schwarzerden in Gersfeld ein. Die Hütte bietet bei Regen auch Schülern und Seminargästen ein Obdach für die Pausen und zum geselligen Beisammensein in der Freizeit.

Entstanden ist die Schutzhütte im Rahmen eines angeleiteten, aber von der Klasse selbstständig gewählten, sorgfältig geplanten und mit hoher Motivation umgesetzten Arbeitstherapieprojekts, das in ähnlicher Form unter therapeutischen Zielsetzungen auch in Werkstätten für behinderte Menschen, Sucht- und psychiatrischen Kliniken durchgeführt werden könnte. Neben handwerklichen Fertigkeiten wurden dabei insbesondere wichtige Schlüsselqualifikationen praxisnah trainiert, die im späteren Berufsleben im interdisziplinären Team aus Ärzten, Pflegepersonal und weiteren Therapeuten gefragt und wichtig sind, um Patienten eine wirksame ganzheitliche Therapie zu ermöglichen.

Die Projektidee entstand aus der vielfältigen Nutzung des Schulgeländes besonders während der Freizeit. Um ihr Arbeitstherapieprojekt zu realisieren, haben die Schülerinnen und Schüler erfolgreich Sponsoren geworben. Sie bedankten sich bei der feierlichen Einweihung für die großzügige Unterstützung durch die Firmen BM Massivholz GmbH, Nordheim/Rhön, Holzbau Thomas Schneck, Mosbach, sowie dem Raiffeisenbaumarkt in Geisa. Ein weiterer Dank ging an die Bauabteilung der Stadt Gersfeld für die fachliche Beratung.

 

Arbeitstherapieprojekt 2005: Die Plattformschaukel

Aus der Pressemeldung der Larimar (Ergotherapie 2003 – 2006):

Eine Steinmauer mit Sitzgelegenheit und kleinen Steinskulpturen entstand, Holz wurde zersägt, verschraubt und letztendlich ist eine zweimal zwei Meter große Plattformschaukel an einen Baum hinter dem Schulheim gekettet worden.

In vier Tagen schuf die Klasse einen Platz der Ruhe und Besinnung, der sich harmonisch in die umgebende Natur einfügt und Spaziergänger auf dem Schulgelände zum Verweilen und Erproben einlädt.

Therapeutisch eingesetzt werden kann die Plattformschaukel insbesondere zum Training des Gleichgewichtssinns und der Körperkoordination, zur körperzentrierenden Entspannung und zur Verbesserung der Sinneswahrnehmung.

Erfahrungen im Umgang mit Handlungsplanung, Erlangen sozialer Kompetenzen sowie Reflektion und Evaluation waren einige der wichtigsten Lernziele dieses AT- Projektes, das den Ergotherapieschüler/innen als vorbereitendes Übungsfeld für ihre spätere Tätigkeit in der Jugendhilfe, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik, Justizvollzug oder Sucht-/ Drogenhilfe diente.

Neben der finanziellen Unterstützung durch die Schule trugen auch einige Unternehmen als Sponsoren zum Erfolg des Projekts bei. Das Holz für die Schaukel stiftete die Schreinerei Vogel in Edelzell, den Kies lieferte das Fuhrunternehmen Karl Vey aus Gersfeld und für kostenlose Getränke sorgte die Rhön Sprudel GmbH aus Weyhers.

 

Arbeitstherapieprojekt 2004: BIG-V, das Vertrauens-V

Ein “Vertrauens-V” bringt Jugendlichen Action und Fun.

So berichtet der Fuldaer Marktkorb über das Arbeitstherapie-Projekt der Viundas (Ergotherapie 2002 – 2005) im Sommer 2004. Die Klasse hat mit “Big-V” ein Tiefseilelement installiert, an dem nicht zuletzt Gleichgewicht, Vertrauen, Verantwortung und Teamarbeit geschult werden können.

 

Den Artikel mit der näheren Projektbeschreibung können Sie als PDF-Datei aufrufen.

 

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Arbeitstherapieprojekt 2003: Erfahrungsfelder der Sinne

Die Gueltas (Ergotherapie 2001 – 2004) stellen ihr Arbeitstherapieprojekt des Jahres 2003 vor, die Gestaltung eines kleinen Erfahrungsfeldes der Sinne auf dem Schulgelände mit verschiedenen Erlebnisstationen in Anlehnung an Hugo Kükelhaus. “Das Schulgelände”, so heißt es im Artikel, “mit seinen Wiesen und Bäumen bietet das ideale Umfeld für eine Einbindung der einzelnen Erfahrungsfelder in die Natur, passend zum Ambiente unserer Schule.” Erprobt wurden die Felder gemeinsam mit Seniorinnen, die einen Aktiv-Urlaub an der Rhön-Akademie Schwarzerden verbrachten, und mit geistig und körperlich behinderten Bewohnerinnen und Bewohnern des Antoniusheims Fulda.

Das PDF-Format des Artikels wurde uns freundlicherweise vom SCHULZ-KIRCHNER VERLAG GmbH, Idstein, zur Veröffentlichung überlassen.

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